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ÜBUNG- ASBÖ Bundesübung "Moonshine 2014"

ASBÖ- Bundesübung fand vom 10.-12. Oktober 2014 im Zentralraum Oberösterreichs statt

 

Im Zuge der Bundeskatastrophenübung des ASB (ArbeiterSamariterBund) war auch die FF Kirchberg-Thening bei mehreren Szenarien im Einsatz. Insgesamt fünf mal rückten Kameraden zu Verkehrsunfällen, Personenrettungen und Brandeinsätzen aus.

 

Freitag, 15:30.

Bei der ersten Übung wurde die FF Kirchberg-Thening zu einer Türoffnung im Gemeindezentrum gerufen. Übungsannahme waren drei im Lift festsitzende Personen. Nach dem Eintreffen von KLF-A Thening konnte mithilfe eines Spezialschlüssels die Türe des Lifts rasch entriegelt werden und die betreffenden Personen aus dem Lift befreit werden. Unter den eingeklemmten war auch eine hochschwangere Frau, die sofort durch Sanitäter des Samariterbundes, Kameraden der FF Kirchberg-Thening sowie zwei Kameraden des FMD von Pumpe Axberg versorgt wurde. Nach der Erstversorgung konnten zwei Personen mit Rettungswägen abtransportiert werden, die dritte Person wurde unverletzt am Einsatzort entlassen. Im Einsatz standen die Feuerwehren Kirchberg Thening und Axberg mit insgesamt 15 Kameraden sowie zwei Fahrzeuge des ASB mit 4 Rettungskräften.

 

Freitag, 18:00

Am Abend von Tag 1 war eine große Übung mit insgesamt 5 Feuerwehren angesetzt. Kurz nach 18 Uhr wurde mit dem Einsatztext "Massenkarambolage in Intenham" alarmiert, woraufhin RLF-A und KLF-A zum Einsatzort ausrückten. Nach dem Eintreffen wurde den Kameraden der FF Kirchberg-Thening eine durchaus schwierige Aufgabe von der Einsatzleitung zugeteilt. Zwei Pesonen waren in ihrem seitlich liegenden Wagen eingeklemmt, ein daraufliegendes weiteres Fahrzeug und die verzwickte Lage zwischen Straßengraben und einem Baum machten die Bergung nicht leichter. Also musste schweres Gerät zuhilfe genommen werden. Mit Hydraulischem Bergegerät, Force-Gerät und cleverem Einsatz von Muskelkraft wurde das Dach des Fahrzeuges soweit wie möglich entfernt, ein weiterer Zugang durch Herausschneiden der Windschutzscheibe geschaffen. Da eine der betroffenen Personen mit der Fortdauer des Einsatzes bewusstlos wurde, musste ein Notarzt hinzugezogen werden, der die Freigabe zum Herausnehmen der Person gab. Mittels Schaufeltrage wurden dann die beiden Personen geborgen.

Währenddessen versorgte Pumpe Thening den Einsatzabschnitt 1 (Sani-Station und Rettungssammelplatz) mit Strom durch das Aggregat und leuchtete mit Lichtmast & Rundumbeleuchtung diese Zone aus.

Nach gut zweieinhalb Stunden war die Einsatzübung abgeschlossen und die Kameraden rückten ins Zeughaus ein. Nach versorgen aller Geräte und auch der Mannschaft konnte gegen 21:00 die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

 

Samstag, 09:00

Am Samstag bestand die erste Übung gleich am Vormittag aus einer Personenrettung. Übungsannahme war ein Gärgasunfall mit mehreren Verletzten, die aus einem Keller mit schwerem Atemschutz geborgen werden mussten. Pumpe Thening stellte dabei einen Atemschutztrupp zur Verfügung, der gemeinsam mit weiteren Trupps von Pumpe und Tank Axberg sowie den Kameraden de FF Freiling alle Verletzten bergen konnte. Besondere Belastung stellte die Bergung eines Verletzten Kameraden der FF Axberg dar, der sich (als Übungsbestandteil) selbst in einer misslichen Lage befand: bei einem Unfall im mit Gärgasen gefüllten Keller brach er sich beide Beine, weiters wurde die Atemluft knapp. Doch auch diese Situation wurde schnell gelöst und nach der Versorgung aller Verletzten, konnte Pumpe Thening nach einer Stunde im Übungseinsatz wieder einrücken.

 

Samstag, 17:00

Kurz nach 17 Uhr wurde die FF Kirchberg Thening zur wohl größten Brandübung dieses Wochenendes gerufen. "Brand im betreubaren Wohnen in Thening" lautete der Alarmtext, woraufhin sofort RLF-A, KLF-A und MTF ausrückten. Beim Eintreffen am Einsatzort zeigte sich ein schwieriges Aufgabenbild: ein lauter Knall soll zu hören gewesen sein, das Stiegenhaus sei eingestürzt, während sich aber mehrere Personen, zum Teil auch schwer verletzt, auf der Dachterasse und im Inneren des Hauses befanden. Aufgrund dieser Information wurde die Teleskopmastbühne der FF Alkoven sowie ein Zug der FF Breitbrunn nachalarmiert.

Sofort begannen je ein Atemschutztrupp der FF Kirchberg-Thening sowie der FF Axberg gemeinsam zuerst auf die Dachterasse und dann von dort ins Innere des Gebäudes vorzudringen, um nach Verletzten zu suchen. Die Dachterasse war kaum verraucht, dadurch konnten hier Kameraden ohne Atemschutz übernehmen und die Bergung der Verletzten (unter denen sich auch ein Rollstuhlfahrer befand) vorbereiten. Danach mussten auch die verrauchten Wohnungen im Erdgeschoss und im Keller evakuiert werden. Hier kam ein weiterer Atemschutztrupp der eingetroffenen FF Breitbrunn zum Einsatz. Eine Besonderheit stellte das Verhalten der verletzten Personen dar: Sobald sie gefunden wurden, versuchten alle, die noch dazu fähig waren, zu fliehen. Grund dafür war auch der Auslöser des Brandes: Die Betroffenen hatten sich im Keller getroffen, um illegale Rauschmittel zu sich zu nehmen, dabei kam es zur Explosion. Nachdem alle Personen evakuiert und erstversorgt waren, rückten zuerst TMB Alkoven und der Zug der FF Breitbrunn ein, danach auch die restlichen Kräfte der FF Axberg und FF Kirchberg-Thening.

 

Sonntag, 01:00 <