Technik

Atemschutz

Atemschutzgeräte sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Feuerwehralltag. Bei jedem Brand, egal ob Kleinbrand, Fahrzeugbrand oder Großbrand, entstehen giftige  Dämpfe. Bei manchen brennbaren Materialen kann schon eine geringe Dosis des gefährlichen Rauches  für einen unserer Kameraden lebensbedrohlich sein. Deshalb schützen wir uns vor diesen giftigen Schadstoffen mit Atemschutzgeräten. Wir besitzen davon zwei  unterschiedliche Arten von Geräten welche sich in der Funktionsweise unterscheiden:

 

 

Leichter Atemschutz

Diese Art von Geräten verwenden wir bei Brandeinsätze bei denen noch ein großer Anteil an Frischluft und nur ein geringer Bestandteil an Schadstoffgasen vorhanden ist.  Dieses System ist Umluft-abhängig und funktioniert mit einem Filter, der giftige Partikeln herausfiltert und so den Feuerwehrmann davor schützt.  Diese Atemschutzgeräte sind aber nur begrenzt einsetzbar, denn es können nicht alle Arten von gefährlichen Partikeln herausgefiltert werden. Unser System schützt und kann folgende Partikeln wie Benzin-, Chlor- und Schwefeldioxiddämpfe aus der Umgebungsluft herausfiltern.

Schwerer Atemschutz

Bei Bränden in Gebäuden mit einer starken Rauchentwicklung oder Bränden mit hochgiftigen Materialen verwenden wir unsere Umluft-unabhängigen Atemschutzgeräte. Unseren Feuerwehrkameraden stehen dabei 6 Pressluftatmer PA94 der Firma Dräger zur Verfügung. Dabei trägt der Feuerwehrmann vereinfacht erklärt seine eigene Frischluft am Rücken in zwei Pressluftflaschen mit sich. Wir können un